In eigener Sache

Haben Sie schon mal ein Buch geschrieben?

Wie oft höre ich "das hätte ich auch schreiben können" oder "ich will auch etwas veröffentlichen".

- Ja, und warum hast du es dann nicht?

 

Hätte ich vorher gewusst wie aufwändig, zeit- und nervenaufreibend es ist, hätte ich vielleicht weder das Projekt “Veröffentlichung“, noch „Homepage“ gewagt. 

Notizen über Alltagsthemen öffentlich bekannt zu geben, ist ein mutiges Unterfangen, begleitet von vielen Neidern.


Wie Sie sich denken können bin auch ich ebenso wenig als Autor auf die Welt gekommen wie Johann Wolfgang von Goethe, Hera Lind oder Frank Schätzing.

Das Leben und die typische Frage aus Kindermündern "warum?" hat mich bis heute noch nicht losgelassen, um viele Dinge zu betrachten - zum Leid mancher Freunde.

Die Personen allerdings, die es bis heute ertragen, lieben und schätzen mich gerade wegen dieser Eigenschaft. Sicher, manchmal kann es unbequem sein und hier und da pieksen.


Heut-zu-tage wird vieles schnell übersehen, nahezu alles als selbstverständlich, als normal angenommen oder vorausgesetzt. Wer seine Umwelt kritisch beäugt wird als Nörgler tituliert, anstatt zu sehen, dass wir ohne hinterfragende Kritik nicht an der Stelle stehen würden, an der wir heute sind.


Wer hätte dann Internet? Könnten Sie sonst ebooks lesen, Musik downloaden, zu jeder Tages- und Nachtzeit via Notebook und Headset mit Australien skypen und chatten, von Zuhause aus arbeiten oder hätten Sie sonst ein Handy, das in jede kleinste Tasche passt und 1a gestochen scharfe Fotos macht?

Die Frage warum mein Navigationsgerät bis heute noch nicht mein Lieblingsmenü zur richtigen Zeit zum Dinner kredenzen kann ist allerdings noch nicht gelöst…

Nörgeln ist in Deutschland zur Lieblingsgewohnheit geworden und jeder Mensch braucht eine Ersatzbefriedigung, sofern er damit aufhören will (nachzulesen in „Nörgeln, des Deutschen größte Lust“, Erik T. Hansen).

Herzhaft lachend habe ich festgestellt, dass sich wohl jeder ebenso wie in meinen Büchern, dort in irgendeiner Situation wieder findet.

 
Zurück zu mir… 

            Gedanken preiszugeben, ist wie ein Kleidungsstück ablegen; 
            unausgesprochene Worte sind wie Rost auf der Seele.
    
                                                                   © Heike Kessel 

Oft stellen Sie anschließend fest wie befreiend es ist und wie offen Sie für Neues sind.

Geschrieben habe ich seit eh und je, ein Notizzettel ist mein ständiger Begleiter.

Durch eine verrückt klingende Geschichte der Entdeckung eines Feldes mit unzähligen riesigen 4-blättrigen Kleeblättern neben einem Reisfeld in Vietnam wagte ich den Schritt zu Veröffentlichungen. Einen schöneren Hinweis konnte es nicht geben.


Von dem Moment an nahm alles seinen Lauf.

Ich entdeckte z.B., dass ein kleines Reiskorn nicht nur bloßes Nahrungsmittel ist, sondern lebenswichtig vielfältiger. So fasste ich den Entschluss Gedanken und Gedichte aus dem Kopf aus-steigen, ver-öffentlichen und größer werden zu lassen.


Öffnen auch Sie sich, sehen Sie Ihre Vielfältigkeit und gelangen zu Ihrem inneren Kern.

Sie werden erstaunt sein, was Sie ent-decken!


Lassen Sie sich inspirieren durch die Vielseitigkeit des Herzens, der Gedanken und wie sich Wünsche, Träume und Gefühle ergänzen, um das zu sein, was sie ausmacht:


  Sie selbst!

  Und das nehmen Sie überall dorthin mit,

  egal an welchem Ort Sie sind, egal zu welcher Zeit und mit wem! 


Ich begleite Sie gerne auf Ihrer Ent-deckungsreise.
  

Herzliche Grüße
Heike Kessel